Dennis Priestley
Nickname: "The Menace"
Geburtstag: 16. Juli 1950
Heimatort: Fieldhead
Nationalität: England
Walk-on Song: The Sweet - Hellraiser
Sponsor: Winmau
Größter Erfolg: erster WDC-Weltmeister
Diesen Dart spielt der Profi selbst!
Dennis Priestley ist eine der großen Legenden des internationalen Dartsports. Der Engländer mit dem Spitznamen „The Menace“ wurde zweimal Weltmeister und schrieb insbesondere in den Anfangsjahren der heutigen PDC Dartgeschichte. 1991 gewann Priestley die BDO-Weltmeisterschaft, drei Jahre später wurde er erster Weltmeister der neu gegründeten WDC, aus der später die Professional Darts Corporation (PDC) hervorging.
Bei Diplomatgames findest du Dennis Priestley Darts und passendes Dart-Zubehör. Doch welche Darts spielte Dennis Priestley, wie wurde The Menace Weltmeister und welche Rolle spielte er bei der Entstehung der PDC? Hier erfährst du mehr über seine größten Erfolge, seinen außergewöhnlich ruhigen Spielstil, sein Equipment und die Geschichte hinter einer der wichtigsten Persönlichkeiten des modernen Dartsports.
Name: Dennis Priestley
Spitzname: The Menace
Geburtstag: 16. Juli 1950
Nationalität: England
Wurfhand: Rechts
Bekannter Ausrüster: Winmau
Weltmeister: 1991 und 1994
BDO-Weltmeister: 1991
WDC/PDC-Weltmeister: 1994
Besonderheit: erster WDC-Weltmeister
PDC Hall of Fame: Mitglied
Großer Rivale: Phil Taylor
Dennis Priestley gehört zu den wichtigsten Spielern in der Geschichte des professionellen Dartsports.
Seine große Karriere begann vergleichsweise spät. Priestley gehörte nicht zu jener Sorte Spieler, die bereits als Teenager auf eine Profikarriere vorbereitet wurden.
Umso beeindruckender war sein Aufstieg.
Seinen endgültigen Durchbruch feierte The Menace Anfang der 1990er-Jahre – und dieser Durchbruch hätte kaum spektakulärer ausfallen können.
Bei der BDO World Darts Championship 1991 spielte sich Priestley bis ins Finale.
Dort wartete niemand Geringeres als die damalige Dartlegende Eric Bristow.
Das WM-Finale 1991 wurde zu einer Demonstration.
Dennis Priestley besiegte den fünffachen Weltmeister Eric Bristow mit unglaublichen 6:0 Sätzen.
Bristow hatte zuvor neun seiner neun WM-Finals gewonnen, in denen er mindestens einen Satz holte. Gegen Priestley gelang ihm im gesamten Endspiel kein einziger Satzgewinn.
Auf dem Weg zum Titel hatte Priestley außerdem Titelverteidiger Phil Taylor im Viertelfinale mit 4:3 ausgeschaltet.
Damit war Dennis Priestley erstmals Weltmeister.
Doch sein historisch vielleicht noch bedeutenderer Titel sollte erst folgen.
Anfang der 1990er-Jahre befand sich der professionelle Dartsport in einer schweren Krise.
Eine Gruppe führender Profis war mit der Situation innerhalb der BDO unzufrieden und spaltete sich schließlich vom Verband ab.
Zu dieser Gruppe gehörten zahlreiche Legenden, darunter Phil Taylor, Eric Bristow, John Lowe, Jocky Wilson, Bob Anderson – und Dennis Priestley.
Die Spieler gründeten den World Darts Council, kurz WDC.
Aus dieser Organisation entwickelte sich später die heutige Professional Darts Corporation (PDC).
Damit war Priestley nicht nur sportlich erfolgreich, sondern gehörte zu jener Spielergeneration, die die Grundlage für den modernen professionellen PDC-Dartsport schuf.
1994 fand die erste Weltmeisterschaft der neuen Organisation statt.
Und wieder stand Dennis Priestley im Finale.
Sein Gegner war Phil Taylor.
Priestley gewann deutlich mit 6:1 in Sätzen und wurde damit der erste WDC-Weltmeister der Geschichte.
Dieser Erfolg besitzt bis heute enorme historische Bedeutung.
Priestley hatte nun sowohl die BDO- als auch die WDC-Weltmeisterschaft gewonnen.
Winmau führt The Menace deshalb als einen von nur sehr wenigen Spielern, denen ein Weltmeistertitel in beiden Organisationen gelang.
Dennis Priestley gewann im Laufe seiner Karriere mehr als 30 Titel und gehörte über viele Jahre zur absoluten Weltspitze.
Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählen:
Allein seine WM-Bilanz zeigt, wie stark Priestley in seiner besten Zeit war.
Nach seinem Titel 1994 stand er noch vier weitere Male im PDC-WM-Finale.
Und dabei begegnete ihm immer wieder derselbe Mann.
Wer über Dennis Priestley spricht, kommt an Phil Taylor kaum vorbei.
Die beiden Engländer waren in den frühen Jahren der PDC große Konkurrenten.
Interessanterweise konnte Priestley Taylor auf den größten Bühnen zunächst mehrfach bezwingen.
Bei der BDO-WM 1991 schlug er Taylor im Viertelfinale.
Noch bedeutender war das Finale der ersten WDC-Weltmeisterschaft 1994, das Priestley mit 6:1 gewann.
Danach verschob sich das Kräfteverhältnis.
Taylor entwickelte sich zum dominierenden Spieler seiner Ära und besiegte Priestley in den WM-Finals 1996, 1997, 1998 und 2000.
Gerade deshalb gehört Priestley zu den wichtigsten Rivalen aus Taylors früher Karriere.
Bevor „The Power“ den Dartsport über Jahre dominierte, war The Menace einer der Männer, die ihm auf den größten Bühnen tatsächlich große Titel abnehmen konnten.
Der Spielstil von Dennis Priestley unterscheidet sich erheblich von vielen modernen Dartprofis.
The Menace war bekannt für einen sehr langsamen, kontrollierten und konzentrierten Rhythmus.
Wer heute Spieler wie Michael Smith, Ricky Evans oder Luke Littler gewohnt ist, dürfte Priestleys Geschwindigkeit am Oche beinahe aus einer anderen Zeit vorkommen.
Doch genau diese Ruhe gehörte zu seinem Spiel.
Priestley ließ sich kaum hetzen und bereitete jeden Dart sorgfältig vor.
Sein Wurf war nicht spektakulär oder besonders explosiv. Stattdessen setzte er auf Kontrolle, Wiederholbarkeit und mentale Stärke.
Das konnte für Gegner durchaus unangenehm werden.
Denn The Menace spielte konsequent in seinem eigenen Rhythmus – unabhängig davon, wie schnell sein Gegner werfen wollte.
Dennis Priestley ist insbesondere mit seinen Winmau Signature Darts verbunden.
Winmau entwickelte die Darts nach Priestleys persönlichen Vorgaben und bietet auch heute noch Dennis-Priestley-Modelle an.
Charakteristisch ist die ungewöhnlichere, kompakte Barrelform.
Die aktuelle Softtip-Ausführung besitzt beispielsweise einen 90-%-Tungsten-Barrel, eine frontlastige Gewichtsverteilung und Rundrillen über praktisch die gesamte Grifffläche. Winmau stuft den Grip mit 3 von 5 ein.
Gerade die Form unterscheidet einen Priestley Dart deutlich von den heute sehr verbreiteten langen, geraden Parallel-Barrels.
Das macht seine Darts nicht nur für Fans interessant.
Spieler, die einen kompakten, etwas bauchigeren beziehungsweise frontgewichteten Dart bevorzugen, sollten sich die Priestley-Modelle ebenfalls genauer ansehen.
Der Name Dennis Priestley ist seit vielen Jahren eng mit Winmau verbunden.
Der britische Hersteller entwickelte eine eigene Produktserie für The Menace und bezeichnet Priestley selbst als eine Legende des Sports. Seine Signature-Darts werden nach seinen persönlichen Spezifikationen gefertigt.
Im Laufe der Jahre gab es unterschiedliche Dennis-Priestley-Darts und Varianten.
Deshalb solltest du bei einem Kauf nicht nur auf den Spielernamen achten, sondern Gewicht, Barrelform, Länge, Durchmesser und Grip des konkreten Modells vergleichen.
Bei Diplomatgames findest du je nach Verfügbarkeit Dennis Priestley Darts und passendes Zubehör.
Dennis Priestleys berühmter Spitzname lautet „The Menace“.
Die Anspielung liegt nahe: Dennis the Menace ist eine bekannte Comicfigur – und der Vorname Dennis bot die perfekte Grundlage für einen einprägsamen Dart-Spitznamen.
Der Name begleitete Priestley durch seine gesamte große Karriere.
Und irgendwie passt The Menace auch sportlich.
Mit seinem ruhigen, bedächtigen Spiel konnte Priestley für seine Gegner tatsächlich zu einer ausgesprochen unangenehmen Aufgabe werden.
Zu Priestleys Lebensgeschichte gehört auch eine sehr schwierige Phase abseits des Dartboards.
Bei Dennis Priestley wurde Prostatakrebs diagnostiziert.
Die Erkrankung zwang ihn dazu, sich zeitweise vom professionellen Turniergeschehen zurückzuziehen und sich einer Behandlung zu unterziehen.
Bemerkenswert war seine Rückkehr.
Priestley spielte anschließend wieder professionell Darts und bewies damit einmal mehr die enorme Beharrlichkeit, die bereits seine gesamte Karriere ausgezeichnet hatte..
Die Bedeutung von Dennis Priestley lässt sich nicht ausschließlich an seinen Titeln messen.
Natürlich wären zwei Weltmeisterschaften bereits genug für eine außergewöhnliche Karriere.
Doch Priestley gehört zusätzlich zu jener kleinen Gruppe von Spielern, die den professionellen Dartsport grundlegend verändert haben.
Er gehörte zu den Spielern, die sich Anfang der 1990er-Jahre von der BDO lösten und damit den Grundstein für die heutige PDC legten.
Und ausgerechnet Priestley gewann anschließend die allererste Weltmeisterschaft der neuen Organisation.
Dass er im Finale auch noch Phil Taylor mit 6:1 besiegte, macht diese Geschichte rückblickend umso bemerkenswerter.
Denn Taylor sollte anschließend zum erfolgreichsten Spieler dieser Ära werden.
Dennis Priestley war vorher da.
The Menace war der erste Champion.
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Die Priestley Signature Darts sind nicht nur für Fans und Sammler interessant.
Ihre charakteristische Form unterscheidet sich deutlich von vielen modernen, sehr geraden Profi-Barrels und kann besonders Spielern entgegenkommen, die einen kompakteren Dart und einen klar definierten Griff bevorzugen.
Achte bei deiner Auswahl auf Dartgewicht, Barrel-Länge, Durchmesser, Balance und Grip, damit der Dart tatsächlich zu deiner Griffposition und deinem Wurfstil passt.
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Dennis Priestley ist besonders für seine Winmau Signature Darts bekannt. Winmau fertigt Priestley-Darts nach seinen persönlichen Spezifikationen; verschiedene Steel- und Softtip-Ausführungen wurden angeboten.
Dennis Priestley wurde zweimal Weltmeister. 1991 gewann er die BDO-Weltmeisterschaft und 1994 die erste WDC-Weltmeisterschaft, aus deren Organisation später die PDC hervorging.
1991 besiegte Priestley Eric Bristow mit 6:0. Im Finale der ersten WDC-WM 1994 schlug er Phil Taylor mit 6:1.
Der Spitzname „The Menace“ spielt auf „Dennis the Menace“ an und entwickelte sich zum Markenzeichen des zweifachen Weltmeisters.
Priestley gewann 1994 die erste Weltmeisterschaft der WDC, der Vorgängerorganisation der heutigen PDC. Deshalb gilt er als erster Champion dieser WM-Linie.
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