Elektronische Dartboards

Elektronische Dartboards – E-Dart für zu Hause

Elektronische Dartboards verbinden klassisches Dartspielen mit automatischer Punkteberechnung und zahlreichen integrierten Spielvarianten. Statt Metallspitzen werden Softdarts mit Kunststoffspitzen verwendet. Sobald ein Dart ein Segment trifft, erkennt die Elektronik den Treffer und berechnet den Spielstand automatisch.

Damit eignen sich elektronische Dartscheiben nicht nur für erfahrene Softdart-Spieler, sondern auch hervorragend für Familien, Einsteiger und gesellige Dartabende. Wer regelmäßig am Dartautomaten spielt, kann mit dem passenden E-Dartboard außerdem zu Hause trainieren.

Bei Diplomatgames finden Sie elektronische Dartboards für unterschiedliche Ansprüche – vom kompakten Freizeitboard bis zur hochwertigen Trainingslösung für ambitionierte Softdart-Spieler.

Was ist ein elektronisches Dartboard?

Bei einem elektronischen Dartboard besteht die Spielfläche aus zahlreichen gelochten Kunststoffsegmenten. Trifft die Kunststoffspitze des Darts in eine dieser Öffnungen, bewegt sich das Segment minimal nach hinten und der Treffer wird elektronisch registriert.

Das Board erkennt dadurch beispielsweise:

  • Single
  • Double
  • Triple
  • Single Bull
  • Bullseye

Die integrierte Software berechnet anschließend automatisch den aktuellen Punktestand.

Das lästige Kopfrechnen entfällt – wobei ambitionierte Dartspieler ihre Checkouts natürlich trotzdem kennen sollten.

Die Vorteile elektronischer Dartboards

Ein gutes E-Dartboard bietet gegenüber einer klassischen Dartscheibe einige besondere Komfortfunktionen.

Dazu gehören je nach Modell:

  • automatische Punkteberechnung
  • digitale Anzeige
  • zahlreiche Spielvarianten
  • mehrere Spieler
  • Computergegner
  • Soundeffekte
  • Statistiken
  • verschiedene Schwierigkeitsstufen
  • Trainingsspiele

Dadurch können sowohl klassische Matches als auch abwechslungsreiche Party- und Trainingsspiele gespielt werden.

Elektronisches Dartboard oder Steeldartboard?

Die wichtigste Entscheidung ist zunächst, welche Dartvariante Sie spielen möchten.

Elektronische Boards und klassische Sisalboards unterscheiden sich deutlich.

Elektronisches Dartboard Steeldartboard
Softdarts mit Kunststoffspitzen Steeldarts mit Metallspitzen
automatische Punkteberechnung Punkte selbst berechnen
elektronische Kunststoffsegmente Sisalfasern
zahlreiche integrierte Spiele klassisches Dartspiel
Displays und Sound keine Elektronik notwendig
Stromversorgung erforderlich ohne Strom nutzbar

Wer hauptsächlich Softdart beziehungsweise E-Dart spielen möchte, entscheidet sich für ein elektronisches Board.

Wer dagegen das klassische Spiel aus dem professionellen Steeldartsport bevorzugt, greift zum Sisal-Dartboard.

Welche Spiele bieten elektronische Dartboards?

Ein großer Vorteil elektronischer Dartscheiben ist die Vielfalt an Spielmodi.

Nahezu jedes E-Dartboard bietet die klassischen X01-Varianten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • 301
  • 501
  • 701

Je nach Modell stehen zahlreiche weitere Spiele zur Verfügung.

Besonders beliebt sind:

  • Cricket
  • Shanghai
  • Around the Clock
  • High Score
  • Killer
  • Count Up

Viele Boards bieten zusätzlich verschiedene Varianten und Schwierigkeitsstufen dieser Spiele.

Dadurch kommt auch beim Spielen mit mehreren Personen viel Abwechslung auf.

Cricket – besonders beliebt beim Softdart

Neben 501 gehört Cricket zu den bekanntesten Spielvarianten im E-Dart.

Dabei stehen hauptsächlich die Zahlen:

15, 16, 17, 18, 19, 20 und Bull

im Mittelpunkt.

Die automatische Treffererfassung eines elektronischen Dartboards ist bei Cricket besonders praktisch, da offene und geschlossene Zahlen sowie Punkte direkt angezeigt werden können.

Wer gerne Cricket spielt, sollte beim Kauf deshalb darauf achten, dass das Board eine übersichtliche Cricket-Anzeige besitzt.

Wie viele Spieler können mitspielen?

Elektronische Dartboards unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich der maximal unterstützten Spieleranzahl.

Einfache Modelle sind häufig für kleinere Gruppen ausgelegt, während umfangreichere Boards mehrere Einzelspieler oder Teams verwalten können.

Wenn das Board hauptsächlich für Familienfeiern, Partys oder Vereinsräume gedacht ist, lohnt es sich, auf eine möglichst hohe Spieleranzahl zu achten.

Für das individuelle Training ist dagegen ein guter Computergegner häufig interessanter.

Gegen den Computer spielen

Nicht immer steht ein Trainingspartner zur Verfügung.

Viele elektronische Dartboards besitzen deshalb einen integrierten Computergegner.

Je nach Modell können unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gewählt werden. Dadurch lässt sich auch alleine ein Match simulieren.

Diese Funktion ist besonders praktisch für:

  • Einzeltraining
  • Matchsimulation
  • Anfänger
  • Spieler ohne regelmäßigen Trainingspartner

Je mehr Schwierigkeitsstufen zur Verfügung stehen, desto besser lässt sich der Gegner an das eigene Spielniveau anpassen.

Displays und Punkteanzeige

Die Anzeige gehört zu den wichtigsten Elementen eines elektronischen Dartboards.

Je nach Modell kommen unterschiedliche Displaytypen zum Einsatz.

Wichtig ist vor allem, dass folgende Informationen gut ablesbar sind:

  • aktueller Punktestand
  • Spieler
  • Legs beziehungsweise Runden
  • Treffer
  • Cricket-Status
  • Spielmodus

Wer das Board in einem größeren Raum verwendet, sollte besonders auf eine ausreichend große und gut erkennbare Anzeige achten.

Segmentqualität – ein wichtiger Unterschied

Nicht nur die Elektronik entscheidet über die Qualität eines E-Dartboards.

Auch die Konstruktion der Kunststoffsegmente ist entscheidend.

Hochwertige Segmente können dazu beitragen, dass:

  • Softdartspitzen sauber eindringen
  • Treffer zuverlässig erkannt werden
  • weniger Darts abprallen
  • die Segmente lange haltbar bleiben

Besonders ambitionierte Spieler sollten deshalb nicht ausschließlich auf die Anzahl der Spiele achten.

Ein Board mit 100 Spielvarianten ist nicht automatisch besser als ein hochwertig verarbeitetes Modell mit weniger Funktionen.

Double- und Triple-Segmente

Wer mit einem elektronischen Dartboard ernsthaft trainieren möchte, sollte auch auf die Abmessungen der Treffersegmente achten.

Je nach Boardtyp können sich Größe und Gestaltung von Double-, Triple- und Bull-Feldern unterscheiden.

Wer beispielsweise für einen bestimmten Liga- oder Automatenbetrieb trainiert, sollte ein Board wählen, dessen Segmentaufbau möglichst gut zu den dort verwendeten Geräten passt.

So lässt sich das Training realistischer gestalten.

Welche Softdarts kann ich verwenden?

Elektronische Dartboards werden mit Softdarts gespielt.

Diese besitzen Kunststoffspitzen, die in die Lochstruktur der Segmente eindringen können.

Wichtig ist, das vom Hersteller angegebene maximale Dartgewicht einzuhalten.

Zu schwere Darts können die Segmente und die Elektronik unnötig belasten.

Die zulässigen Gewichte unterscheiden sich je nach Board. Prüfen Sie deshalb immer die Herstellerangaben des jeweiligen Modells.

Softdart Spitzen regelmäßig wechseln

Softdartspitzen gehören zu den typischen Verschleißteilen beim E-Dart.

Durch Treffer auf Segmentränder oder den Boden können sie:

  • verbiegen
  • abbrechen
  • stumpf werden
  • beschädigt werden

Beschädigte Spitzen sollten ausgetauscht werden, damit sie weiterhin sauber in die Segmente eindringen.

Es empfiehlt sich deshalb, immer ausreichend Ersatz-Softdartspitzen griffbereit zu haben.

Was passiert bei einem Bounce-Out?

Trifft ein Dart ungünstig auf den Rand eines Segments, kann er vom Board abprallen.

Je nach elektronischem Dartboard und Spielsituation kann der Treffer trotzdem registriert worden sein.

Wie mit einem solchen Treffer umgegangen wird, hängt von den jeweiligen Spielregeln ab.

Eine hochwertige Segmentkonstruktion und geeignete Softdartspitzen können dabei helfen, die Anzahl solcher Abpraller möglichst gering zu halten.

Lautstärke beim elektronischen Dartboard

Ein Punkt, der beim Kauf häufig unterschätzt wird, ist die Lautstärke.

Elektronische Dartboards können sowohl durch den Aufprall der Darts als auch durch:

  • Sprachansagen
  • Soundeffekte
  • Tastentöne

Geräusche erzeugen.

Wer in einer Wohnung spielt oder spät am Abend trainieren möchte, sollte deshalb darauf achten, ob sich die Lautstärke einstellen oder der Ton vollständig deaktivieren lässt.

Stromversorgung

Da Treffer erkannt, Punkte berechnet und Displays betrieben werden müssen, benötigt ein elektronisches Dartboard Strom.

Je nach Modell erfolgt die Versorgung beispielsweise über:

  • Netzteil
  • Batterien
  • eine Kombination verschiedener Möglichkeiten

Für einen festen Dartplatz ist ein Netzbetrieb meist besonders praktisch.

Vor der Montage sollte deshalb bereits überlegt werden, wo sich die nächste Steckdose befindet und wie das Kabel sauber verlegt werden kann.

Elektronisches Dartboard richtig aufhängen

Auch beim Softdart sollte das Board korrekt montiert werden.

Entscheidend ist dabei die Höhe des Bulls sowie der vorgeschriebene Abstand zur Abwurflinie.

Beim elektronischen Dart können die vorgeschriebenen Maße je nach Regelwerk, Verband oder Automaten-Spielweise von den Steeldartmaßen abweichen.

Wenn Sie für einen bestimmten Liga- oder Turnierbetrieb trainieren, sollten Sie deshalb die dort geltenden Maße verwenden.

So trainieren Sie zu Hause unter möglichst realistischen Bedingungen.

Elektronisches Dartboard für Anfänger

Für Einsteiger muss es nicht sofort das umfangreichste E-Dartboard sein.

Wichtiger sind:

  • zuverlässige Treffererkennung
  • übersichtliches Display
  • einfache Bedienung
  • klassische Spiele wie 301 und 501
  • Cricket
  • mehrere Spieler
  • regulierbare Lautstärke

Ein Computergegner ist ebenfalls praktisch, wenn häufig alleine gespielt wird.

Elektronisches Dartboard für ambitionierte Spieler

Wer regelmäßig Softdart spielt oder Ligaerfahrung besitzt, sollte stärker auf die technischen Details achten.

Wichtig können beispielsweise sein:

  • hochwertige Segmente
  • geringe Bounce-Out-Rate
  • präzise Treffererkennung
  • passende Segmentabmessungen
  • übersichtliche Cricket-Anzeige
  • Trainingsfunktionen
  • Statistiken
  • robuste Verarbeitung

Hier steht weniger die reine Anzahl der integrierten Spiele im Mittelpunkt als ein möglichst realistisches und zuverlässiges Spielgefühl.

Elektronische Dartboards für Familien und Partys

E-Dart eignet sich hervorragend für mehrere Spieler.

Die automatische Punkteberechnung macht den Einstieg besonders einfach, da sich niemand um das Mitschreiben kümmern muss.

Verschiedene Partyspiele und Spielvarianten sorgen außerdem dafür, dass auch Personen ohne große Darterfahrung schnell mitspielen können.

Für diesen Einsatzzweck sind besonders Modelle mit vielen unterstützten Spielern und abwechslungsreichen Spielmodi interessant.

Elektronisches Dartboard Zubehör

Auch ein E-Dartplatz lässt sich mit praktischem Zubehör erweitern.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Ersatz-Softdartspitzen
  • Softdarts
  • Dartmatten
  • Abwurflinien
  • Abstandsmesser
  • Ersatzteile
  • Netzteile
  • Wandschutz

Achten Sie bei Zubehör und Ersatzteilen immer auf die Kompatibilität mit dem jeweiligen Dartboard.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Vor dem Kauf lohnt sich ein Vergleich der wichtigsten Eigenschaften:

Eigenschaft Darauf sollten Sie achten
Segmentqualität zuverlässige Treffererkennung
Spiele 301, 501, Cricket und gewünschte Zusatzspiele
Spieleranzahl passend zum Einsatzzweck
Display gut lesbare Punkteanzeige
Computergegner sinnvoll für Einzeltraining
Lautstärke idealerweise regulierbar
Dartgewicht Herstellergrenze beachten
Stromversorgung passend zum Aufstellort
Abmessungen ausreichend Platz einplanen

Damit lässt sich leichter entscheiden, welches Board zu den eigenen Anforderungen passt.

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