Steel Dartboards
Steeldartboards – Hochwertige Dartscheiben aus Sisal
Ein hochwertiges Steeldartboard bildet die Grundlage für präzises Training und echtes Turnierfeeling. Im Gegensatz zu elektronischen Dartboards werden Steeldartscheiben mit Metallspitzen bespielt und bestehen bei hochwertigen Modellen aus dicht verarbeitetem Sisal.
Entscheidend für Qualität und Lebensdauer sind dabei nicht nur die Sisalfasern, sondern auch deren Verarbeitung und Verdichtung, die Härte beziehungsweise das Spielgefühl des Boards, ein dünner Spider, eine saubere Verarbeitung der Segmente und eine stabile Befestigung.
Bei Diplomatgames finden Sie Steeldartboards für Einsteiger, Hobbyspieler und ambitionierte Liga- und Turnierspieler. Von der hochwertigen Trainings-Dartscheibe bis zum professionellen Dartboard finden Sie bei uns die passende Grundlage für Ihr Dart-Setup.
Was ist ein Steeldartboard?
Ein Steeldartboard ist eine klassische Dartscheibe für Dartpfeile mit Metallspitzen. Moderne Qualitätsboards bestehen überwiegend aus dicht verarbeiteten Sisalfasern.
Trifft die Dartspitze auf das Board, dringt sie zwischen die Fasern ein. Nach dem Herausziehen können sich die Sisalfasern wieder zusammenziehen.
Dadurch sind hochwertige Sisalboards deutlich langlebiger als einfache Dartscheiben aus Papier oder anderen günstigen Materialien.
Warum bestehen hochwertige Dartboards aus Sisal?
Sisal bietet eine Kombination aus hoher Widerstandsfähigkeit und guten Spieleigenschaften. Das Material kann tausende Treffer aufnehmen und eignet sich dadurch hervorragend für regelmäßiges Darttraining.
Die wichtigsten Vorteile:
- hohe Lebensdauer
- gute Aufnahme der Dartspitzen
- selbstschließende Sisalfasern
- für intensives Training geeignet
- klassisches Steeldart-Spielgefühl
- für Freizeit, Liga und Turnier geeignet
Die Qualität des verwendeten Sisals, seine Verdichtung und die Verarbeitung haben dabei großen Einfluss auf das Spielgefühl und die Haltbarkeit des Boards.
Weiches oder hartes Dartboard – was ist der Unterschied?
Steeldartboards können sich beim Spielen unterschiedlich weich oder hart anfühlen.
Damit ist vor allem gemeint, wie viel Widerstand das Sisal einer eintreffenden Dartspitze entgegensetzt. Je nach Sisal, Verarbeitung und Verdichtung kann eine Spitze leichter oder schwerer in das Board eindringen.
Ein härteres Board ist dabei nicht automatisch hochwertiger und ein weicheres Board nicht automatisch schlechter. Beide Varianten können Vorteile haben und sich je nach Wurfstil unterschiedlich anfühlen.
Weichere Steeldartboards
Bei einem eher weichen Dartboard können die Spitzen vergleichsweise leicht in das Sisal eindringen.
Das kann besonders für Spieler angenehm sein, deren Darts mit weniger Energie im Board ankommen.
Typische Eigenschaften eines weicheren Boards können sein:
- Spitzen dringen leichter ein
- häufig guter Halt auch bei leichteren Würfen
- angenehmes Spielgefühl für Spieler mit geringerem Wurfdruck
- Darts können teilweise tiefer im Sisal sitzen
- Treffer können deutlicher sichtbare Spuren hinterlassen
Ein weicheres Board kann deshalb beispielsweise für Spieler interessant sein, deren Darts relativ sanft im Board ankommen.
Härtere Steeldartboards
Bei einem härteren beziehungsweise stärker verdichteten Board bietet die Oberfläche der eintreffenden Spitze mehr Widerstand.
Die Darts dringen dadurch je nach Spitze und Wurf möglicherweise weniger tief in das Board ein.
Typische Eigenschaften eines härteren Boards können sein:
- festeres Spielgefühl
- Dartspitzen dringen teilweise weniger tief ein
- kann sich bei kräftigeren Würfen sehr angenehm spielen
- Oberfläche kann sich kompakter anfühlen
- leichte Würfe oder sehr glatte Spitzen können je nach Kombination weniger tief eindringen
Ein härteres Board kann deshalb für Spieler interessant sein, die mit relativ viel Energie werfen oder generell ein festeres Boardgefühl bevorzugen.
Weiches oder hartes Board – welches ist besser?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht.
Die optimale Boardhärte hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Wurfgeschwindigkeit
- Gewicht der Darts
- verwendete Spitzen
- Spitzenlänge
- Oberflächenstruktur der Points
- persönliches Spielgefühl
Wer eher sanft wirft, kann ein etwas weicheres Board als angenehm empfinden, weil die Spitzen leichter eindringen.
Wer seine Darts mit viel Energie wirft, kann dagegen ein etwas festeres Board bevorzugen.
Viele Spieler bevorzugen einen ausgewogenen Mittelweg: Das Board sollte fest und formstabil sein, gleichzeitig aber die Dartspitzen zuverlässig aufnehmen.
Beeinflusst die Boardhärte den Halt der Darts?
Ja, das Zusammenspiel aus Board und Dartspitze kann beeinflussen, wie sicher ein Dart im Board sitzt.
Bei einem weicheren Board kann die Spitze leichter und teilweise tiefer in das Sisal eindringen.
Bei einem härteren Board ist möglicherweise etwas mehr Energie notwendig, damit die Spitze entsprechend tief eindringt.
Dabei spielt allerdings auch die verwendete Dartspitze eine wichtige Rolle.
Eine strukturierte Spitze mit Boardgrip kann sich in einem Board anders verhalten als eine vollständig glatte Spitze. Auch Spitzenlänge, Durchmesser und Zustand der Spitze können einen Unterschied machen.
Deshalb sollte die Boardhärte niemals isoliert betrachtet werden.
Bedeutet ein hartes Board automatisch längere Haltbarkeit?
Nein.
Die Härte eines Dartboards allein sagt nicht aus, wie hochwertig oder langlebig es ist.
Für die Lebensdauer sind unter anderem entscheidend:
- Qualität des Sisals
- Verarbeitung und Verdichtung
- Gleichmäßigkeit der Oberfläche
- verwendete Dartspitzen
- Trainingsintensität
- regelmäßiges Drehen des Boards
- Trefferverteilung
- Umgang mit den Darts beim Herausziehen
Ein etwas weicheres Premiumboard kann deshalb hochwertiger und langlebiger sein als ein schlecht verarbeitetes hartes Board.
Die Härte sollte eher als Spieleigenschaft und nicht als alleiniger Qualitätsmaßstab betrachtet werden.
Der Spider – ein wichtiges Qualitätsmerkmal
Als Spider wird die Unterteilung zwischen den einzelnen Zahlen- und Treffersegmenten bezeichnet.
Bei älteren oder sehr günstigen Dartboards kommen teilweise relativ dicke Drähte zum Einsatz. Trifft ein Dart direkt auf diesen Draht, kann er abprallen und auf den Boden fallen.
Dieser Fehlwurf wird häufig als Bouncer bezeichnet.
Moderne Premium-Steeldartboards verwenden deshalb besonders dünne und häufig eingelassene Drahtsysteme.
Das bietet mehrere Vorteile:
- größere nutzbare Trefferfläche
- weniger Metall im Board
- geringeres Bouncer-Risiko
- sauber abgegrenzte Segmente
- bessere Bedingungen für enge Gruppierungen
Besonders in den schmalen Triple- und Double-Feldern macht sich ein hochwertiges Drahtsystem bemerkbar.
Klammerfreier Spider
Bei modernen Steeldartboards wird der Spider häufig direkt in die Sisaloberfläche eingelassen und kommt ohne die klassischen Metallklammern aus.
Dadurch befinden sich weniger störende Metallteile auf der Spielfläche.
Gerade Spieler, die regelmäßig auf Triple 20, Triple 19 oder die Double-Felder trainieren, profitieren von der zusätzlichen freien Trefferfläche.
Was unterscheidet günstige und hochwertige Steeldartboards?
Auf den ersten Blick sehen viele Dartscheiben ähnlich aus. Die Unterschiede zeigen sich häufig erst nach längerer Nutzung.
Bei einem hochwertigen Board sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten:
- Qualität des Sisals
- gleichmäßige Verarbeitung und Verdichtung
- gleichmäßige Oberfläche
- zuverlässige Aufnahme der Dartspitzen
- dünnes Drahtsystem
- sauber verarbeitete Segmente
- klammerfreie Konstruktion
- drehbarer Zahlenring
- stabiles Befestigungssystem
Die reine Härte des Boards ist dagegen kein eindeutiges Qualitätsmerkmal. Ein gutes Dartboard sollte vor allem eine gleichmäßig verarbeitete Spielfläche bieten.
Trainingsboard oder Turnier-Dartboard?
Für gelegentliches Spielen zu Hause muss es nicht zwingend das teuerste Dartboard sein. Wer jedoch regelmäßig trainiert, profitiert von einem hochwertigeren Board.
Für Einsteiger und Hobbyspieler
Ein solides Sisalboard mit dünnem Spider bietet einen guten Einstieg und ermöglicht realistisches Steeldarttraining.
Wer eher sanft wirft, kann zusätzlich darauf achten, dass das Board die Spitzen zuverlässig aufnimmt und nicht übermäßig hart ausfällt.
Für ambitionierte Spieler
Wer mehrmals pro Woche trainiert, sollte stärker auf Sisalqualität, gleichmäßige Verarbeitung und einen besonders dünnen Spider achten.
Auch die persönliche Vorliebe für ein weicheres oder härteres Board kann bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Für Liga- und Turnierspieler
Ambitionierte Spieler profitieren von hochwertigen Boards, die den im Wettkampf verwendeten Dartscheiben möglichst nahekommen. Dadurch können Triple, Double und Bull unter realistischen Bedingungen trainiert werden.
Dartboard regelmäßig drehen
Einer der wichtigsten Tipps für eine lange Lebensdauer ist das regelmäßige Drehen des Steeldartboards.
Nicht alle Segmente werden gleich häufig getroffen. Besonders die 20 und Triple 20 werden beim klassischen 501 deutlich stärker beansprucht als viele andere Bereiche.
Würde das Board dauerhaft in derselben Position bleiben, verschleißt dieser Bereich entsprechend schneller.
Bei einem Dartboard mit abnehmbarem Zahlenring können Sie die Scheibe regelmäßig um einige Segmente drehen und den Zahlenring anschließend wieder korrekt positionieren.
Dadurch verteilt sich die Beanspruchung auf unterschiedliche Sisalbereiche.
Tipp: Warten Sie nicht, bis die Triple 20 bereits stark verschlissen ist. Drehen Sie das Board regelmäßig von Anfang an.
Welche Dartspitzen eignen sich für ein Steeldartboard?
Steeldartboards werden mit Steeldarts und Metallspitzen gespielt.
Dabei können unterschiedliche Point-Arten zum Einsatz kommen:
- klassische glatte Steeldart Spitzen
- Points mit Boardgrip
- Points mit Fingergrip
- Wechselspitzen
- Conversion Points
Die verwendete Spitze kann sich auch auf das Zusammenspiel mit einem weicheren oder härteren Board auswirken.
Sehr aggressive Gripstrukturen können zwar zusätzlichen Halt bieten, beim Herausziehen aber auch die Sisalfasern stärker beanspruchen.
Darts sollten deshalb möglichst gerade und ohne unnötiges Verdrehen aus dem Board gezogen werden.
Steeldartboard richtig aufhängen
Für regelkonformes Training sollte das Dartboard korrekt montiert werden.
Beim klassischen Steeldart gelten folgende Maße:
Boardhöhe:
Die Mitte des Bulls befindet sich 1,73 Meter über dem Boden.
Abstand zur Abwurflinie:
Von der Vorderseite des Dartboards bis zur Abwurflinie beträgt der horizontale Abstand 2,37 Meter.
Diagonale:
Vom Bull bis zur Abwurflinie beträgt die Entfernung ungefähr 2,93 Meter.
Wichtig: Der Abstand wird von der Vorderseite der Dartscheibe gemessen und nicht von der Wand.
Dartboard stabil montieren
Ein hochwertiges Board sollte möglichst fest an der Wand sitzen und sich beim Herausziehen der Darts nicht bewegen.
Je nach Modell kommen unterschiedliche Halterungssysteme zum Einsatz.
Eine gute Befestigung sorgt dafür, dass:
- das Board gerade hängt
- es sich nicht unnötig bewegt
- Vibrationen reduziert werden
- das Board trotzdem zum Drehen gelöst werden kann
Wer in einer Wohnung spielt, kann zusätzlich über eine spezielle Schallschutz- oder Entkopplungslösung nachdenken.
Surround zum Schutz der Wand
Ein Dartboard Surround wird direkt um das Steeldartboard gelegt und schützt den Bereich rund um die Dartscheibe.
Besonders für Anfänger ist ein Surround empfehlenswert, da Fehlwürfe außerhalb des Boards aufgefangen werden.
Ein Surround schützt:
- die Wand
- Dartspitzen
- den Bereich rund um die Dartscheibe
Gleichzeitig sorgt er für eine professionelle Optik des Dartplatzes.
Dartboard Beleuchtung für optimale Sicht
Eine gute Dartboard Beleuchtung sorgt dafür, dass Triple-, Double- und Bull-Segmente gleichmäßig sichtbar sind.
Moderne LED-Systeme werden rund um das Board montiert und beleuchten die Spielfläche aus mehreren Richtungen.
Dadurch werden störende Schatten reduziert und das gesamte Board gleichmäßig ausgeleuchtet.
Gerade für regelmäßiges Training am Abend ist eine gute Beleuchtung eine sinnvolle Ergänzung.
Welches Steeldartboard ist das richtige?
Die Wahl hängt vor allem davon ab, wie intensiv Sie spielen und welches Spielgefühl Sie bevorzugen.
| Spielertyp / Wunsch | Empfehlung |
|---|---|
| Einsteiger | solides Sisalboard mit dünnem Spider |
| Hobbyspieler | hochwertiges Board mit drehbarem Zahlenring |
| regelmäßiges Training | hochwertiges Sisal und sehr dünner Spider |
| Liga & Turnier | hochwertiges Turnier- bzw. Profi-Dartboard |
| eher sanfter Wurf | tendenziell etwas weicheres Board kann angenehm sein |
| kräftiger Wurf | tendenziell festeres Board kann angenehm sein |
| keine klare Präferenz | ausgewogenes Board mittlerer Härte |
Wer häufig spielt, sollte lieber etwas mehr in ein hochwertiges Dartboard investieren. Die bessere Verarbeitung und höhere Haltbarkeit können sich langfristig auszahlen.
Wie lange hält ein Steeldartboard?
Eine pauschale Lebensdauer gibt es nicht.
Entscheidend sind unter anderem:
- Trainingshäufigkeit
- Qualität des Sisals
- Verarbeitung und Verdichtung
- verwendete Dartspitzen
- regelmäßiges Drehen
- Trefferverteilung
- Umgang beim Herausziehen der Darts
Ein hochwertiges Board, das regelmäßig gedreht und mit geeigneten Spitzen bespielt wird, kann deutlich länger halten als ein günstiges Board ohne entsprechende Pflege.
Häufige Fragen zu Steeldartboards
Welches Steeldartboard ist für Anfänger geeignet?
Einsteiger sollten auf ein echtes Sisalboard mit dünnem Spider und drehbarem Zahlenring setzen. Dadurch erhalten Sie bereits ein realistisches Spielgefühl und können das Board lange nutzen.
Ist ein weiches oder hartes Dartboard besser?
Keines von beiden ist grundsätzlich besser.
Bei einem weicheren Board können Dartspitzen leichter und teilweise tiefer eindringen. Ein härteres Board bietet mehr Widerstand und kann sich insbesondere bei kräftigeren Würfen angenehm spielen.
Entscheidend sind die Qualität und Verarbeitung des Sisals sowie das Zusammenspiel aus Board, Dartspitze und persönlichem Wurfstil.
Ist ein hartes Dartboard langlebiger?
Nicht automatisch. Die Härte allein bestimmt nicht die Lebensdauer eines Dartboards.
Sisalqualität, Verarbeitung, Trainingsintensität, verwendete Spitzen und regelmäßiges Drehen haben ebenfalls großen Einfluss auf den Verschleiß.
Welches Board eignet sich für einen eher leichten Wurf?
Spieler, deren Darts mit relativ wenig Energie im Board ankommen, können ein etwas weicheres Board bevorzugen. Die Spitzen können dort leichter in das Sisal eindringen.
Welches Dartboard verwenden Profis?
Im professionellen Dartsport kommen hochwertige Sisal-Dartboards mit sehr dünnen, eingelassenen Drahtsystemen zum Einsatz. Das konkrete Modell hängt vom jeweiligen Turnier und Veranstalter ab.
Warum sollte man ein Dartboard drehen?
Durch das Drehen werden stark bespielte Bereiche wie Triple 20 auf unterschiedliche Stellen des Sisals verteilt. Dadurch nutzt sich das Board gleichmäßiger ab.
Wie oft sollte ich mein Dartboard drehen?
Das hängt davon ab, wie häufig Sie spielen. Wer täglich trainiert, sollte das Board entsprechend häufiger drehen als ein Gelegenheitsspieler. Entscheidend ist eine möglichst gleichmäßige Abnutzung.
Kann ich ein Steeldartboard draußen aufhängen?
Sisal reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit und starke Klimaschwankungen. Ein hochwertiges Steeldartboard sollte deshalb möglichst trocken und in einem geeigneten Innenraum aufbewahrt werden.
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Neben Sisalqualität, Spider und Verarbeitung kann auch das persönliche Empfinden der Boardhärte bei der Auswahl eine Rolle spielen. Während manche Spieler ein etwas weicheres Board bevorzugen, auf dem die Spitzen leichter eindringen, bevorzugen andere ein festeres und kompakteres Spielgefühl.
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