Steeldart Spitzen
Steeldart Spitzen – Die passenden Dart Points für Ihr Setup
Steeldart Spitzen, häufig auch als Steel Points oder Dart Points bezeichnet, sind die Metallspitzen eines Steeldarts und sorgen dafür, dass der Dart zuverlässig im Sisal-Dartboard hält. Neben klassischen glatten Spitzen gibt es heute zahlreiche Varianten mit unterschiedlichen Längen, Farben, Beschichtungen und Gripprofilen.
In dieser Kategorie finden Sie klassische Steeldart Spitzen zum Einpressen in den Barrel. Im Gegensatz zu modernen Wechselspitzen-Systemen werden diese Points mit einem Dart Repointer beziehungsweise Spitzenwechsler ausgetauscht und anschließend fest in den Barrel eingepresst.
Bei Diplomatgames finden Sie eine große Auswahl an Steeldart Spitzen für unterschiedlichste Dart-Setups – von schlichten glatten Points bis hin zu aufwendig gefrästen Spitzen mit zusätzlichem Finger- oder Boardgrip.
Was sind klassische Steeldart Spitzen?
Bei einem klassischen Steeldart wird die Spitze direkt in die dafür vorgesehene Bohrung des Barrels eingepresst. Dadurch entsteht eine feste Verbindung zwischen Barrel und Spitze.
Diese Konstruktion ist seit Jahrzehnten bewährt und wird weiterhin bei zahlreichen Steeldarts eingesetzt.
Die wichtigsten Vorteile:
- große Auswahl an Spitzen
- verschiedene Längen
- zahlreiche Gripprofile
- unterschiedliche Farben und Beschichtungen
- stabiler Sitz im Barrel
- individuelle Anpassung des Dart-Setups
Unterschied zu Steeldart Wechselspitzen
Klassische Steeldart Spitzen sollten nicht mit modernen Wechselspitzen-Systemen verwechselt werden.
Bei klassischen Points wird die Spitze mechanisch in den Barrel eingepresst. Für einen Austausch wird deshalb normalerweise ein Repointer benötigt.
Bei Wechselspitzen-Systemen wird die Spitze dagegen mit einem speziellen Werkzeug gelöst und ausgetauscht.
| Klassische Steeldart Spitzen | Wechselspitzen |
|---|---|
| werden in den Barrel eingepresst | werden je nach System ein- bzw. ausgeschraubt |
| Repointer zum Wechsel erforderlich | spezielles Point Tool |
| universelle Bauweise bei vielen klassischen Barrels | systemabhängige Kompatibilität |
| sehr große Auswahl | nur für das jeweilige System geeignet |
Wenn Ihr Dart beispielsweise Target Swiss Point, BULL'S CP Points, Harrows Quick Points, Shot Turbo Points oder Winmau Switch Points verwendet, benötigen Sie die entsprechenden Wechselspitzen und keine klassischen Points zum Einpressen.
Welche Steeldart Spitzen gibt es?
Steeldart Points unterscheiden sich nicht nur optisch. Länge, Oberfläche und Form können beeinflussen, wie der Dart im Board sitzt und wie sich das komplette Setup beim Spielen anfühlt.
Zu den wichtigsten Varianten gehören:
- glatte Steeldart Spitzen
- gerillte Spitzen
- Points mit Fingergrip
- Points mit Boardgrip
- beschichtete Dartspitzen
- Spitzen mit fließendem Barrelübergang
- verschiedene Spitzenlängen
Welche Variante am besten funktioniert, hängt stark vom persönlichen Wurfstil ab.
Glatte Steeldart Spitzen
Glatte Points sind die klassische Variante. Sie besitzen keine oder nur eine sehr geringe Oberflächenstruktur und bieten ein neutrales Spielgefühl.
Sie eignen sich besonders für Spieler, die:
- keinen Finger auf die Spitze legen
- keinen zusätzlichen Point-Grip benötigen
- eine klassische Dartspitze bevorzugen
- das Dartboard möglichst wenig beanspruchen möchten
Eine komplett glatte und stark polierte Spitze kann allerdings je nach Dartboard weniger Halt im Sisal bieten. In diesem Fall kann die Oberfläche vorsichtig mit einem geeigneten Schleifstein angeraut werden.
Steeldart Spitzen mit Boardgrip
Bei Boardgrip Points befindet sich eine Struktur im vorderen Bereich der Spitze, der in das Sisal eindringt.
Je nach Modell kommen beispielsweise zum Einsatz:
- feine Rillen
- Ringgrip
- Spiralstrukturen
- Nano-Strukturen
- spezielle Fräsungen
Diese Strukturen können den Halt im Dartboard erhöhen und das Risiko reduzieren, dass ein Dart aus dem Board fällt.
Dabei gilt jedoch: Je aggressiver die Oberfläche, desto stärker kann das Sisal beim Herausziehen des Darts beansprucht werden.
Steeldart Spitzen mit Fingergrip
Viele Spieler greifen ihren Dart sehr weit vorne und legen einen Finger direkt auf die Spitze.
Für diesen Wurfstil gibt es Steeldart Spitzen mit Fingergrip.
Die Struktur befindet sich dabei hauptsächlich im hinteren Bereich der Spitze nahe am Barrel. Rillen oder andere Gripzonen bieten dem Finger einen klar definierten Kontaktpunkt.
Das kann dabei helfen, die Griffposition bei jedem Wurf leichter wiederzufinden.
Boardgrip und Fingergrip – was ist der Unterschied?
Diese beiden Begriffe werden häufig miteinander verwechselt.
Boardgrip befindet sich hauptsächlich im vorderen Bereich der Spitze und soll den Halt im Sisal beeinflussen.
Fingergrip befindet sich weiter hinten in Richtung Barrel und dient als Kontaktfläche für einen Finger.
Einige Steeldart Spitzen kombinieren beide Bereiche miteinander.
Wer beim Wurf keinen Finger auf der Spitze positioniert, benötigt normalerweise auch keinen ausgeprägten Fingergrip.
Welche Länge sollte eine Steeldart Spitze haben?
Steeldart Spitzen sind in zahlreichen Längen erhältlich. Typische Varianten reichen von relativ kurzen Points bis zu sehr langen Spitzen für spezielle Setups.
Die optimale Länge hängt vom verwendeten Barrel und dem persönlichen Wurfstil ab.
Kurze Steeldart Spitzen
Kurze Points sorgen für ein kompaktes Setup. Der Barrel befindet sich näher am Dartboard.
Sie eignen sich besonders für Spieler, die ein klassisches und kompaktes Dartgefühl bevorzugen.
Mittellange Steeldart Spitzen
Mittlere Spitzenlängen sind für viele Spieler ein guter Ausgangspunkt. Sie bieten einen ausgewogenen Kompromiss zwischen kompaktem Setup und ausreichend Abstand zwischen den Barrels.
Lange Steeldart Spitzen
Längere Spitzen sorgen dafür, dass der Barrel weiter vom Dartboard entfernt steht.
Das kann insbesondere bei engen Gruppierungen interessant sein. Zwischen den Barrels entsteht mehr Platz und nachfolgende Darts können leichter ihren Weg zum gewünschten Segment finden.
Eine längere Spitze ist jedoch nicht automatisch besser. Sie verändert auch Balance und Gesamtgefühl des Darts.
Spitzen mit fließendem Übergang zum Barrel
Bei klassischen Dartspitzen entsteht häufig eine kleine Kante zwischen Spitze und Barrel.
Trifft ein nachfolgender Dart genau auf diese Kante, kann er abgelenkt werden.
Deshalb gibt es spezielle Steeldart Spitzen mit einem verbreiterten hinteren Bereich, der einen möglichst fließenden Übergang zum Barrel erzeugt.
Diese Bauform kann:
- Ablenkungen reduzieren
- engere Gruppierungen erleichtern
- den Übergang zwischen Point und Barrel schützen
- für ein besonders sauberes Dart-Setup sorgen
Welche Variante tatsächlich bündig mit dem Barrel abschließt, hängt allerdings auch vom Durchmesser und der Form des verwendeten Barrels ab.
Schwarze, silberne und beschichtete Points
Neben Form und Länge stehen Steeldart Spitzen in verschiedenen Oberflächen und Farben zur Verfügung.
Besonders verbreitet sind:
- Silber
- Schwarz
- Gold
- weitere beschichtete Varianten
Schwarze oder beschichtete Spitzen können sich hinsichtlich Oberflächengefühl und Halt im Board von stark polierten silbernen Points unterscheiden.
Beschichtungen nutzen sich mit der Zeit allerdings ab. Das ist bei regelmäßigem Spielen normal und hat nicht zwangsläufig Einfluss auf die Funktion der Spitze.
Wann sollte ich Steeldart Spitzen wechseln?
Eine hochwertige Steeldart Spitze kann sehr lange verwendet werden. Trotzdem gibt es Situationen, in denen ein Austausch sinnvoll ist.
Typische Gründe sind:
- Spitze stark verbogen
- Point beschädigt
- gewünschte andere Spitzenlänge
- mehr oder weniger Boardgrip gewünscht
- zusätzlicher Fingergrip benötigt
- optische Veränderung des Dart-Setups
Eine lediglich stumpf gewordene Spitze muss dagegen nicht automatisch ersetzt werden.
Steeldart Spitzen schleifen
Mit einem Dartspitzen Schleifstein beziehungsweise Point Sharpener können klassische Steeldart Spitzen gepflegt werden.
Dabei sollte die Spitze nicht nadelscharf geschliffen werden. Häufig reicht es aus, die Oberfläche leicht anzurauen und kleine Unebenheiten zu entfernen.
Eine leicht angeraute Spitze kann einen zuverlässigen Halt im Sisal bieten, ohne das Board unnötig stark zu beanspruchen.
Wie werden klassische Steeldart Spitzen gewechselt?
Zum Wechseln eingepresster Steeldart Points wird normalerweise ein Dart Repointer benötigt.
Der grundsätzliche Ablauf:
- Barrel im Repointer fixieren.
- Alte Steeldart Spitze herausziehen.
- Neue Spitze korrekt positionieren.
- Neue Point kontrolliert in den Barrel einpressen.
- Sicheren Sitz überprüfen.
Da beim Spitzenwechsel relativ hohe Kräfte entstehen können, sollte immer ein dafür geeigneter Repointer verwendet werden.
Wer den Wechsel nicht selbst durchführen möchte, kann die Spitzen auch von einem Fachhändler wechseln lassen.
Welche Steeldart Spitze passt zu mir?
Die Wahl lässt sich vor allem anhand von Länge und Grip treffen.
| Wunsch | Geeignete Variante |
| klassisches Dartgefühl | glatte Points |
| mehr Halt im Dartboard | Points mit Boardgrip |
| Finger liegt auf der Spitze | Points mit Fingergrip |
| möglichst wenig Boardverschleiß | eher glatte bzw. weniger aggressive Oberfläche |
| kompaktes Setup | kürzere Points |
| mehr Abstand zwischen den Barrels | längere Points |
| weniger ausgeprägte Kante zum Barrel | Points mit fließendem Übergang |
Es gibt keine universell beste Steeldart Spitze. Entscheidend ist, dass Länge, Oberfläche und Grip zum eigenen Dart und Wurfstil passen.
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Wählen Sie die passende Länge, Oberfläche und Gripstruktur und stimmen Sie Ihre Steeldarts individuell auf Ihren Wurfstil ab. Mit den richtigen Dart Points können Sie sowohl das Spielgefühl als auch den Halt Ihrer Darts im Board gezielt an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen.