Softdarts
Softdarts – Die richtigen E-Darts für Ihren Wurfstil
Softdarts sind speziell für elektronische Dartboards und Dartautomaten entwickelte Dartpfeile. Statt einer Metallspitze besitzen sie eine austauschbare Kunststoffspitze, die in die gelochten Segmente eines elektronischen Dartboards eindringt.
Doch Softdart ist nicht gleich Softdart. Gewicht, Barrelform, Grip, Tungsten-Anteil, Länge und Balance können das Wurfgefühl deutlich verändern. Deshalb ist nicht der teuerste Dart automatisch der beste – entscheidend ist, dass der Dart zu Ihrem persönlichen Wurfstil und Ihrer Griffposition passt.
Bei Diplomatgames finden Sie eine große Auswahl an Softdarts für Anfänger, Hobbyspieler, Ligaspieler und ambitionierte E-Dart-Spieler.
Was sind Softdarts?
Ein Softdart besteht grundsätzlich aus vier Komponenten:
- Softdartspitze
- Barrel
- Schaft
- Flight
Das Herzstück des Darts ist das Barrel. Hier greifen Sie den Dart und bestimmen maßgeblich seine Führung während des Wurfs.
Am vorderen Ende befindet sich die austauschbare Kunststoffspitze. Sie ist für die Lochsegmente elektronischer Dartboards beziehungsweise Dartautomaten ausgelegt.
Am hinteren Ende befinden sich Schaft und Flight, die den Dart während des Flugs stabilisieren.
Softdart oder E-Dart?
Die Begriffe Softdart und E-Dart werden häufig synonym verwendet.
Gemeint ist in beiden Fällen das Dartspielen auf einer elektronischen Dartscheibe beziehungsweise einem Dartautomaten mit Kunststoffspitzen.
Softdarts kommen beispielsweise zum Einsatz auf:
- elektronischen Dartboards für zu Hause
- klassischen Dartautomaten
- Ligaautomaten
- modernen Online-Dartautomaten
Der wesentliche Unterschied zum Steeldart liegt in der Spitze und den Anforderungen des verwendeten Boards.
Softdart oder Steeldart – was ist der Unterschied?
Auf den ersten Blick sehen sich beide Dartarten sehr ähnlich.
Der entscheidende Unterschied befindet sich an der Spitze.
| Softdart | Steeldart |
|---|---|
| Kunststoffspitze | Metallspitze |
| elektronisches Dartboard | Sisal-Dartboard |
| automatische Punkteerfassung | klassisch manuelles bzw. separates Scoring |
| meist leichter | häufig schwerer |
| Spitze austauschbar | je nach System fest eingepresst oder wechselbar |
Softdarts sind für elektronische Boards konstruiert. Steeldarts werden dagegen auf klassischen Sisalboards gespielt.
Welches Gewicht sollte ein Softdart haben?
Das Gewicht gehört zu den wichtigsten Entscheidungen beim Kauf eines Softdarts.
Softdarts sind in zahlreichen Gewichtsklassen erhältlich.
Beliebte Gewichte bewegen sich häufig im Bereich von ungefähr:
16 bis 20 Gramm
Darüber hinaus gibt es leichtere und schwerere Modelle.
Welche Variante optimal ist, hängt vom persönlichen Wurfstil ab.
Leichtere Softdarts
Leichte Darts können sich besonders direkt und schnell spielen.
Sie erfordern allerdings häufig eine aktive und konstante Wurfbewegung.
Schwerere Softdarts
Etwas schwerere Darts können ruhiger in der Hand liegen und benötigen subjektiv weniger Beschleunigung.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein schwerer Dart automatisch stabiler oder leichter zu spielen ist.
Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Gewicht, Balance, Barrel und Wurftechnik.
Wichtig: Maximales Dartgewicht beachten
Bei elektronischen Dartboards und Dartautomaten sollte immer auf das zulässige maximale Dartgewicht geachtet werden.
Zu schwere Darts können die Kunststoffsegmente und die dahinterliegende Technik unnötig belasten.
Die zulässigen Gewichte können sich je nach Board, Automatenhersteller oder Liga unterscheiden.
Deshalb gilt:
Prüfen Sie vor dem Kauf beziehungsweise Einsatz immer die Vorgaben des verwendeten Dartboards oder Dartautomaten.
Das ist insbesondere wichtig, wenn Sie schwerere Softdarts spielen möchten.
Welches Softdart Gewicht eignet sich für Anfänger?
Für Einsteiger gibt es kein vorgeschriebenes Idealgewicht.
Ein guter Ausgangspunkt liegt häufig im mittleren Gewichtsbereich.
Viele Spieler kommen beispielsweise mit einem Softdart um 18 Gramm gut zurecht.
Von dort aus können unterschiedliche Gewichte ausprobiert werden.
Wichtiger als ein Unterschied von einem Gramm ist häufig die Frage, ob:
- Barrelform
- Grip
- Länge
- Balance
zur eigenen Hand und Wurfbewegung passen.
Tungsten Softdarts
Hochwertige Softdarts besitzen häufig Barrels mit einem hohen Tungsten-Anteil.
Tungsten – auf Deutsch Wolfram – besitzt eine sehr hohe Dichte.
Dadurch können vergleichsweise schwere Barrels mit einem geringen Durchmesser hergestellt werden.
Das ist beim Dart besonders vorteilhaft.
Ein schlankes Barrel benötigt weniger Platz im Board und kann dadurch engere Gruppierungen ermöglichen.
Was bedeutet 80 %, 90 % oder 95 % Tungsten?
Die Prozentangabe beschreibt den Tungsten-Anteil der verwendeten Legierung.
Typische Varianten sind beispielsweise:
- 80 % Tungsten
- 90 % Tungsten
- 95 % Tungsten
Ein höherer Tungsten-Anteil ermöglicht grundsätzlich eine kompaktere Bauweise bei vergleichbarem Gewicht.
Das bedeutet aber nicht automatisch:
95 % Tungsten spielt sich besser als 90 %.
Für die tatsächliche Performance sind Barrelform, Grip, Balance und persönliche Wurftechnik mindestens genauso wichtig.
Viele hochwertige Turnierdarts verwenden deshalb 90 % Tungsten, da dieses Material eine sehr gute Kombination aus schlanker Bauweise, Haltbarkeit und Preis bietet.
Brass Softdarts
Neben Tungsten-Modellen gibt es Softdarts aus Messing beziehungsweise Brass.
Messing besitzt eine geringere Dichte als Tungsten.
Bei vergleichbarem Gewicht muss ein Brass-Barrel deshalb normalerweise dicker konstruiert werden.
Der große Vorteil liegt im Preis.
Brass Softdarts eignen sich deshalb besonders für:
- Einsteiger
- Gelegenheitsspieler
- Freizeitspieler
- erste Dartsets
Wer regelmäßig spielt und engere Gruppierungen erreichen möchte, wechselt später häufig auf schlankere Tungsten-Darts.
Die Barrelform
Die Form des Barrels beeinflusst, wie der Dart in der Hand liegt und wo er gegriffen werden kann.
Zu den häufigsten Formen gehören:
Gerades Barrel
Ein gerades Barrel besitzt über weite Bereiche einen ähnlichen Durchmesser.
Diese Form ist besonders vielseitig und ermöglicht unterschiedliche Griffpositionen.
Gerade Barrels gehören deshalb zu den beliebtesten Dartformen überhaupt.
Torpedo-Barrel
Ein Torpedo-Barrel besitzt häufig einen etwas breiteren Mittelbereich und verjüngt sich nach vorne und hinten.
Dadurch entsteht ein kompaktes Griffgefühl.
Bomb-Barrel
Bomb-Barrels sind vergleichsweise kurz und besitzen einen ausgeprägten breiteren Bereich.
Sie eignen sich besonders für Spieler, die einen kurzen und kompakten Dart bevorzugen.
Frontlastige Barrels
Bei einem frontlastigen Dart befindet sich ein größerer Teil des Gewichts im vorderen Bereich.
Das kann Spielern entgegenkommen, die ihren Dart weit vorne greifen.
Hecklastige Barrels
Hier liegt mehr Gewicht im hinteren Bereich des Barrels.
Solche Modelle können für Spieler interessant sein, die den Dart weiter hinten halten.
Welche Barrelform ist die beste?
Es gibt keine universell beste Barrelform.
Entscheidend ist vor allem:
Wo greifen Sie Ihren Dart?
Greifen Sie vorne, sollte dort eine gut nutzbare Gripzone vorhanden sein.
Greifen Sie mittig, ist ein gleichmäßiger gerader Barrel häufig interessant.
Greifen Sie weit hinten, sollte der hintere Bereich ausreichend Grip bieten.
Die Optik eines Barrels sollte deshalb niemals das einzige Kaufkriterium sein.
Der Grip
Als Grip wird die Oberflächenstruktur des Barrels bezeichnet.
Sie sorgt dafür, dass der Dart kontrolliert zwischen den Fingern gehalten werden kann.
Typische Griparten sind beispielsweise:
- Ring Grip
- Shark Grip
- Knurled Grip
- Axial Grip
- Kombinationen verschiedener Strukturen
Hersteller kombinieren häufig mehrere Griparten innerhalb eines Barrels.
Dadurch entstehen unterschiedliche Griffzonen.
Viel Grip oder wenig Grip?
Mehr Grip ist nicht automatisch besser.
Ein sehr aggressiver Barrel kann sich hervorragend kontrollieren lassen, kann aber beim Loslassen stärker an den Fingern hängen bleiben.
Ein glatteres Barrel verlässt die Hand häufig leichter, bietet dafür weniger fühlbare Orientierung.
Wenig Grip
Geeignet für Spieler, die einen sehr sauberen und lockeren Release besitzen.
Mittlerer Grip
Für viele Spieler eine gute Balance zwischen Kontrolle und sauberem Loslassen.
Starker Grip
Interessant für Spieler, die eine sehr deutliche Rückmeldung und viel Halt am Barrel bevorzugen.
Welche Gripstärke optimal ist, lässt sich letztlich nur durch Ausprobieren feststellen.
Gripzonen als Orientierung
Viele moderne Softdarts besitzen unterschiedliche Gripzonen.
Neben der eigentlichen Haftung haben diese einen weiteren Vorteil:
Die Finger können bei jedem Wurf an derselben Position angesetzt werden.
Bestimmte Rillen oder Fräsungen dienen dadurch als Orientierungspunkt.
Ein möglichst reproduzierbarer Griff kann dabei helfen, die Wurfbewegung konstanter zu gestalten.
Balance des Softdarts
Neben Gewicht und Barrelform spielt die Balance eine wichtige Rolle.
Grundsätzlich unterscheidet man:
- frontlastig
- mittig ausbalanciert
- hecklastig
Viele klassische gerade Barrels besitzen ihren Schwerpunkt ungefähr im mittleren Bereich.
Das macht sie besonders vielseitig.
Welche Balance am besten funktioniert, hängt wiederum von Griffposition und Wurftechnik ab.
Länge des Barrels
Softdart-Barrels unterscheiden sich teilweise deutlich in ihrer Länge.
Kurze Barrels fühlen sich kompakt an und können Spielern entgegenkommen, die ihre Finger relativ eng zusammenhalten.
Längere Barrels bieten dagegen mehr Platz für unterschiedliche Griffpositionen.
Spieler, die drei oder vier Finger am Barrel positionieren, können deshalb von einem längeren Modell profitieren.
Auch hier gilt:
Die optimale Länge hängt von der individuellen Handhaltung ab.
Durchmesser des Barrels
Ein schlankes Barrel bietet einen wichtigen Vorteil:
Im Triple-Feld bleibt mehr Platz für weitere Darts.
Gerade bei hohen Scores und engen Gruppierungen kann ein geringer Barrel-Durchmesser deshalb interessant sein.
Allerdings muss sich der Dart trotzdem angenehm greifen lassen.
Spieler mit größeren Händen oder einer bestimmten Grifftechnik können ein etwas dickeres Barrel sogar bevorzugen.
Der dünnste Dart ist deshalb nicht automatisch der beste.
Softdartspitzen
Softdarts verwenden austauschbare Kunststoffspitzen.
Diese werden vorne in das Barrel geschraubt.
Die meisten modernen Softdarts verwenden dafür ein 2BA-Gewinde.
Dadurch steht eine sehr große Auswahl kompatibler Spitzen unterschiedlicher Hersteller zur Verfügung.
Softdartspitzen sind Verschleißteile und sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Wann sollte ich Softdartspitzen wechseln?
Durch Fehlwürfe und Treffer auf die Segmentränder können Kunststoffspitzen:
- verbiegen
- stumpf werden
- abbrechen
- beschädigt werden
Eine stark verbogene oder beschädigte Spitze sollte ersetzt werden.
Ersatzspitzen gehören deshalb zur Grundausstattung jedes Softdartspielers.
Gerade bei Liga- und Turnierspielen empfiehlt es sich, immer mehrere Ersatzspitzen in der Darttasche mitzuführen.
Unterschiedliche Softdartspitzen
Softdartspitzen unterscheiden sich unter anderem in:
- Länge
- Material
- Härte
- Flexibilität
- Form
Welche Spitze optimal funktioniert, kann auch vom verwendeten Dartautomaten beziehungsweise Board abhängen.
Manche Spieler bevorzugen eine relativ flexible Spitze, während andere eine härtere Ausführung verwenden.
Auch hier lohnt sich das Ausprobieren unterschiedlicher Varianten.
Schäfte und Flights
Wie beim Steeldart können auch Softdarts mit unterschiedlichen Schäften und Flights ausgestattet werden.
Durch Veränderungen an diesen Komponenten lässt sich das Flugverhalten beeinflussen.
Beispielsweise können Sie experimentieren mit:
- kurzen Schäften
- mittleren Schäften
- langen Schäften
- Standard Flights
- No.6 Flights
- Slim Flights
- Molded Flight-Systemen
Dadurch muss nicht sofort ein neuer Dart gekauft werden, wenn Sie das Flugverhalten verändern möchten.
Oft reicht bereits eine Anpassung von Schaft und Flight.
Softdart in Steeldart umbauen
Viele Softdart-Barrels besitzen vorne ein standardisiertes Gewinde.
Dadurch können die Kunststoffspitzen entfernt und sogenannte Conversion Points eingesetzt werden.
Conversion Points besitzen auf einer Seite ein Gewinde und auf der anderen Seite eine Metallspitze.
Damit lässt sich ein Softdart-Barrel auf einem klassischen Sisalboard verwenden.
Das ist besonders praktisch für Spieler, die sowohl:
Softdart als auch Steeldart
spielen möchten.
Was sind Conversion Points?
Conversion Points verwandeln einen Softdart in einen Dart mit Metallspitze.
Dabei wird einfach die Softdartspitze herausgeschraubt und durch die Conversion Point ersetzt.
Je nach Material und Konstruktion unterscheiden sich Conversion Points in:
- Gewicht
- Länge
- Durchmesser
- Grip
- Material
Da sich durch die Metallspitze das Gesamtgewicht und der Schwerpunkt verändern können, fühlt sich der Dart nach dem Umbau möglicherweise etwas anders an.
Kann ich jeden Softdart zum Steeldart machen?
Viele Softdarts mit dem üblichen 2BA-Spitzengewinde können mit passenden Conversion Points auf Sisalboards gespielt werden.
Trotzdem sollte vor dem Kauf auf die Kompatibilität geachtet werden.
Außerdem muss berücksichtigt werden, dass sich das Gesamtgewicht des Darts durch die Conversion Points verändert.
Softdarts für Anfänger
Einsteiger sollten sich beim ersten Dart nicht zu sehr von technischen Details überwältigen lassen.
Eine gute Ausgangsbasis kann sein:
- ungefähr 18 g
- gerades Barrel
- mittlere Länge
- mittlerer Grip
- Tungsten-Barrel im mittleren bis höheren Prozentbereich
Damit erhält man ein neutrales Setup, von dem aus später gezielt Veränderungen ausprobiert werden können.
Auch ein günstigeres Brass-Set kann für die ersten Erfahrungen vollkommen ausreichend sein.
Softdarts für Ligaspieler
Wer regelmäßig E-Dart Liga spielt, kennt seinen bevorzugten Wurfstil häufig bereits genauer.
Dann können Faktoren wie:
- exaktes Gewicht
- Barrel-Durchmesser
- Gripposition
- Balance
- Schaftlänge
- Flightform
- verwendete Softdartspitze
gezielt aufeinander abgestimmt werden.
Besonders wichtig ist dabei, die jeweiligen Vorgaben des verwendeten Liga- beziehungsweise Automatensystems zu beachten.
Softdarts für Profis
Auch professionelle Dartspieler verwenden sehr unterschiedliche Setups.
Einige bevorzugen:
- lange gerade Barrels
- relativ wenig Grip
- starke Gripzonen
- kurze kompakte Barrels
- unterschiedliche Gewichte
Deshalb sollte ein Anfänger nicht automatisch den Dart seines Lieblingsspielers kaufen und erwarten, damit besser zu spielen.
Ein Player-Dart wurde auf die Vorlieben des jeweiligen Spielers abgestimmt.
Ob er zu Ihrem eigenen Wurfstil passt, ist eine völlig andere Frage.
Softdart richtig auswählen
Wenn Sie verschiedene Softdarts vergleichen, sollten Sie insbesondere auf folgende Eigenschaften achten:
| Eigenschaft | Bedeutung |
| Gewicht | beeinflusst Wurfgefühl und Beschleunigung |
| Tungsten-Anteil | ermöglicht schlankere Barrels |
| Barrelform | bestimmt Griffgefühl und Balance |
| Länge | beeinflusst verfügbare Griffpositionen |
| Durchmesser | relevant für Griff und Gruppierung |
| Grip | bestimmt Halt und Release |
| Balance | front-, mittel- oder hecklastig |
| Spitzengewinde | wichtig für kompatible Softtips |
| Schaft | beeinflusst Balance und Flug |
| Flight | beeinflusst Stabilität und Flugbahn |
Die beste Kombination ist diejenige, die sich für Ihren persönlichen Wurf natürlich und reproduzierbar anfühlt.
Softdarts testen und Setup verändern
Gerade am Anfang lohnt es sich, nicht zu viele Komponenten gleichzeitig zu verändern.
Wenn Sie beispielsweise testen möchten, ob ein kürzerer Schaft besser funktioniert, sollten Sie zunächst nur die Schaftlänge verändern.
Bleiben:
- Barrel
- Flight
- Spitze
- Gewicht
gleich, lässt sich der Effekt der Änderung wesentlich besser beurteilen.
So können Sie Ihr Setup Schritt für Schritt optimieren.
Häufige Fragen zu Softdarts
Was ist ein Softdart?
Ein Softdart ist ein Dartpfeil mit austauschbarer Kunststoffspitze, der für elektronische Dartboards und Dartautomaten entwickelt wurde.
Welches Softdart Gewicht ist für Anfänger geeignet?
Viele Einsteiger kommen mit einem mittleren Gewicht um etwa 18 Gramm gut zurecht. Entscheidend sind jedoch auch Barrelform, Grip und Balance.
Sind Tungsten Softdarts besser?
Tungsten ermöglicht bei gleichem Gewicht schlankere Barrels als beispielsweise Messing. Das kann engere Gruppierungen erleichtern. Ein hoher Tungsten-Anteil allein macht einen Dart jedoch nicht automatisch besser.
Was bedeutet 90 % Tungsten?
Die Angabe bezeichnet den Wolframanteil der Barrel-Legierung. 90-%-Tungsten ist bei hochwertigen Darts sehr verbreitet.
Welche Spitzen brauche ich für Softdarts?
Die meisten modernen Softdarts verwenden Kunststoffspitzen mit 2BA-Gewinde. Die konkrete Kompatibilität sollte beim jeweiligen Dart geprüft werden.
Kann ich Softdarts auf einem normalen Dartboard spielen?
Mit Kunststoffspitzen sind Softdarts für elektronische Boards gedacht. Mit passenden Conversion Points können viele Softdart-Barrels jedoch auf einem klassischen Sisalboard verwendet werden.
Wie schwer darf ein Softdart sein?
Das hängt vom verwendeten elektronischen Dartboard, Dartautomaten und gegebenenfalls vom jeweiligen Regelwerk ab. Beachten Sie immer die zulässigen Gewichtsangaben des Herstellers beziehungsweise Betreibers.
Welche Barrelform ist für Anfänger geeignet?
Ein gerades Barrel mit einer gut erkennbaren mittleren Gripzone ist für viele Einsteiger ein guter Ausgangspunkt, da unterschiedliche Griffpositionen möglich sind.
Wie viel Grip sollte mein Dart haben?
Das ist Geschmackssache. Mittlerer Grip ist für viele Spieler ein guter Ausgangspunkt. Sehr aggressiver Grip bietet viel Halt, kann aber den Release beeinflussen.
Welche Softdarts spielen Profis?
Profis verwenden sehr unterschiedliche Barrels, Gewichte und Griparten. Ein Profi-Dart ist deshalb nicht automatisch die beste Wahl für einen anderen Spieler.
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